Additive Fertigung & 3D-Druck
Bauteile aus Hochleistungs- und Fluorkunststoffen – von der Kleinserie bis zum Prototyp, aus Eisingen bei Pforzheim.
Bauteile aus Hochleistungs- und Fluorkunststoffen – von der Kleinserie bis zum Prototyp, aus Eisingen bei Pforzheim.
Bei ZIKO Technik fertigen wir Bauteile aus Hochleistungs- und Fluorkunststoffen – vom Prototyp und Ersatzteil bis zur Klein- und Serienfertigung, im Granulat- und im Filamentverfahren. Als Anbieter für industriellen 3D-Druck im Enzkreis arbeiten wir für Kunden in Pforzheim, der Region Stuttgart und darüber hinaus.
Dazu zählen Werkstoffe, die im 3D-Druck nur wenige Dienstleister anbieten: PEEK CF30, PEI 9085, PSU, PVDF (Kynar), PPS-GF40, PARA-GF50 oder das wolframgefüllte PA-W.
Welches Verfahren sich eignet, hängt vor allem vom Werkstoff und von der Bauteilgröße ab. Wir wählen es gemeinsam mit Ihnen aus.
Typisch: Vorrichtungen, Gehäuse und Halterungen aus glasfaserverstärkten Polyamiden, PPS oder Polypropylen, dazu weiche Dicht- und Dämpfungselemente aus TPE und Ausgleichsmassen aus wolframgefülltem PA-W.
Typisch: detailreiche Funktionsbauteile – etwa Zahnräder und Gleitelemente aus POM, Teile mit Kontakt zu aggressiven Medien aus PVDF oder Bauteile, die hohen Temperaturen standhalten müssen.
Additive Fertigung ersetzt nicht jedes klassische Verfahren – aber in diesen Fällen spielt sie ihre Stärken aus.
Im Granulatverfahren drucken wir mit demselben Compound, der später im Spritzguss eingesetzt wird – etwa einem PA6-GF30. So testen Sie früh mit dem richtigen Werkstoff. Weil gedruckte Bauteile richtungsabhängige Eigenschaften haben, besprechen wir vorab, wie aussagekräftig der Versuch ist.
Für Stückzahlen, bei denen sich kein Spritzgusswerkzeug rechnet, fertigen wir direkt aus den 3D-Daten. Eine Änderung am Bauteil bedeutet eine neue Datei – keine Werkzeugänderung.
Existiert kein Werkzeug mehr oder stockt die Nachlieferung, fertigen wir das Teil nach – auch als Einzelstück. Fehlen die 3D-Daten, erstellen wir sie per Reverse Engineering aus dem Originalteil.
Innenliegende Kanäle, Hinterschnitte oder mehrere Teile in einem: Geometrien, die im Spritzguss oder in der Zerspanung aufwendig wären, entstehen im 3D-Druck in einem Arbeitsgang.
Ein paar Beispiele, wofür sich unsere Werkstoffe eignen – jeweils mit direktem Sprung zu den passenden Kunststoffen in der Materialdatenbank.
Steife, maßhaltige Werkstoffe für Montagehilfen, Lehren und Greiferfinger.
Glasfaserverstärkte Werkstoffe →Kohlefaserverstärkte Kunststoffe verbinden hohe Steifigkeit mit geringer Dichte.
Kohlefaserverstärkte Werkstoffe →Fittings, Halterungen und Behälterteile, die aggressiven Medien standhalten müssen.
Chemisch sehr beständige Werkstoffe →Flammgeschützte Werkstoffe für Gehäuse, Abdeckungen und Isolierteile.
Werkstoffe mit UL 94 V-0 →Bauteile in der Nähe von Wärmequellen, Motoren oder Heizprozessen.
Wärmeformbeständig ab 150 °C →Wolframgefülltes Polyamid für Wuchtgewichte, Ausgleichsmassen und bleifreie Abschirmungen.
Zum Werkstoff PA-W →Hinter unserer additiven Fertigung steht ein eigenes Messlabor. Auf Wunsch prüfen wir Ihre gedruckten Bauteile, bevor sie das Haus verlassen – von der Einzelmessung mit Prüfprotokoll bis zum Erstmusterprüfbericht.
Form-, Lage-, Oberflächen- und Konturmessungen übernehmen wir auf unserer MarForm MMQ 400 und MarSurf SD 140. So wissen Sie nicht nur, dass Ihr Bauteil gedruckt wurde, sondern auch, wie genau.
Große Stückzahlen. Ab einer gewissen Menge ist Spritzguss günstiger. Wo diese Grenze für Ihr Bauteil liegt, besprechen wir gerne.
Richtungsabhängigkeit. Quer zu den Schichten ist ein gedrucktes Bauteil weniger fest. Wir legen die Bauteilorientierung deshalb nach der Belastung fest.
Oberflächen und Passungen. Gedruckte Flächen zeigen die typische Schichtstruktur. Sehr glatte Oberflächen oder enge Passungen erfordern Nacharbeit.
Vom Einzelteil und Prototyp bis zur Klein- und Serienfertigung. Ab welcher Menge ein anderes Verfahren wirtschaftlicher wird, besprechen wir im Einzelfall.
In der Regel nicht ganz. In Schichtrichtung erreichen sie je nach Werkstoff einen großen Teil der Spritzgusswerte, quer zu den Schichten deutlich weniger. Deshalb richten wir das Bauteil beim Druck so aus, dass die Hauptbelastung in Schichtrichtung wirkt.
Das hängt von Größe, Geometrie und Werkstoff ab. Wir sagen Ihnen vorab, was realistisch ist, und prüfen kritische Maße auf Wunsch in unserem Messlabor.
Am besten ein 3D-Modell, dazu Stückzahl, Werkstoffwunsch und die Einsatzbedingungen – etwa Temperatur, Medien oder Belastung. Eine Zeichnung hilft bei Toleranzen. Liegen keine Zeichnungen oder 3D-Daten vor, können wir gerne die Konstruktion für Sie übernehmen. Sprechen Sie uns hierzu gerne an!
Sprechen Sie uns an. Im Granulatverfahren lassen sich viele Spritzguss-Compounds verarbeiten. Ob Ihr Werkstoff dazugehört, klären wir in einer Materialerprobung.
Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.
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